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Dienstag, 20. Dezember 2011

Gute Vorsätze





Noch ein bisschen was erledigen, wie z.B. dieses Kissen, das ich im Kundenauftrag aus den "Hometown" Stoffen genäht habe...
...und der "Terrain" Läufer aus den Resten, der eigentlich ein Kissen werden sollte - aber man muss da flexibel bleiben...


und dann - ab Freitag - sind Ferien. Zwei Wochen lang. Yup - Teil meiner guten Vorsätze... ab und zu Ferien machen. Wir fahren Anfang Januar sogar für ein paar Tage weg - damit ich auch nicht der Versuchung erliege und trotzdem an die Nähmaschine gehe.


Es geht in ein Ferienhäuschen nach Holland, an die Nordsee - und dann tagelang nichts anderes tun als Krabbenbrötchen essen, eiskalte Strandspaziergänge machen und hinterher mit einem Buch und einer heißen Schokolade vor dem Kamin sitzen. Hmmmmmmmm

Samstag, 17. Dezember 2011

Terrain Quilt - Phase 2


So - wie man sieht, Ziel erreicht und das Quilttop ist fertig. Ich habe gerade so bei trübem Winterwetter ja immer besonderen Spaß daran, mit richtig hübsch bunten Stoffen zu arbeiten. Mit Herbst- bzw. Winterfarben muss man mir da echt nicht kommen.

Mit dem basting und dem quilten lasse ich mir noch ein bisschen Zeit (da liegen noch zwei weitere Tops, die darauf warten - ugh), da das immer so unheimlich ins Kreuz geht und man ist ja schließlich nicht mehr so taufrisch (außerdem will ich zu Weihnachten nicht wie Quasimodo rumlaufen, weil ich es mit dem nähen irgendwelcher Riesenteile übertrieben habe).

Also mache ich mich lieber daran aus den Resten noch ein paar hübsche Kissen zu nähen.
Übrigens - für alle, die auch so eine sentimentale Ader haben wie ich und Irish Folk mögen:
http://www.youtube.com/watch?v=3kVVn80pFOc
(beim ersten zuhören habe ich ernsthaft vor mich hingeschnieft, weil ich das sooooo schön fand)

Allen ein schönes Wochenende!

Grete

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Terrain Quilt und der Weichei-Faktor

So - der Terrain Quilt ist zugeschnitten (liebt Ihr das auch, wenn alle Eure zugeschnittenen Fetzen so schön ordentlich da liegen?)



das erste Blöckchen genäht...


.... und wenn mich niemand stört, kriege ich vielleicht diese Woche noch das Top fertig.

Ich finde ja immer, dass man während des aneinandernähens von Stoffstückchen relativ gut über Dinge wie Einkaufslisten, To-Do-Listen und den Sinn des Lebens im Allgemeinen nachdenken kann.

Die Sache mit dem Quest musste ich erst mal verschieben - die Reaktionen meiner Familie waren eher von der Sorte: "Hast du einen Knall? Du brauchst keinen Quest. Du brauchst Entspannung. Nimm ein paar Baldrian. Mach Yoga. Alles, nur keine zusätzlichen Herausforderungen." Insofern hattest du wohl am ehesten den Punkt getroffen, Daisy. Ommmmmmmm (wo sind die verdammten Räucherstäbchen, wenn man sie braucht?)

Jedenfalls, ich sitze so an meiner Nähmaschine und denke über mein Selbstverständnis nach. Ich fürchte, ich muss das ein wenig korrigieren. Eigentlich bin ich ja immer der Meinung, ich bin total tough.
Arnold Schwarzenegger in 1,60 m und ohne die Muskeln aber mit mehr Hirnmasse. 
Und wenn man mal so die Bekannten und Nachbarn fragt, also alle - die uns so ein bisschen kennen, aber doch nicht so richtig - werden die Euch sagen, bei Greenshpons hat Grete das Sagen.

Alle die uns gut kennen, wissen vermutlich schon lange, dass das absoluter Käse ist und sind nur zu nett und zu höflich, um mein Selbstbild zu zerstören. 

Aber Kinder und Hunde - die sind ehrlich. Fangen wir mal mit dem Hund an. Ich habe diesen Hund ausgesucht. Gekauft. Mit nach Hause gebracht. Ich liebe diesen Hund. Gönne ihr hier und da ein Häppchen, das nicht in ihre Diät passt. Gebe ihr Streicheleinheiten. Spreche mit ihr. Der Gatte versucht diesen Hund jedem Besucher anzudrehen, der ihr mehr als auch nur 2 Sekunden Aufmerksamkeit schenkt. "Sie mögen Hunde? Nehmen Sie sie mit! Leine, Körbchen und Futternapf gibt es gratis dazu!"
Und was macht der Hund? Vergöttert den Gatten. Wenn ich mich mit Hundpsychologie auch nur ein bisschen auskenne, heißt das - er ist der Rudelführer.

Dann die Kinder. Wenn mein Mann ein Nickerchen hält gehen unsere Kinder auf Zehenspitzen durchs Haus. Vermeiden die Nutzung von elektronischen Geräten und Klospülung. Wenn ich schlafe vergessen meine Kinder durch die Bank, wofür Türklinken da sind (wozu braucht man die auch, man kann doch einfach mit Schwung....), werfen den Fernseher an, singen lauthals mit Lady Gaga und zanken sich vorzugsweise direkt neben der Schlafzimmertür. 

Was kann ich daraus schließen? Genau. Ich habe in diesem Haushalt den Weichei-Faktor. Das ist so was ähnliches wie der X-Faktor, man kann nicht näher bestimmen, was es ist - man hat es ....oder eben nicht. 



Donnerstag, 8. Dezember 2011

Lilas kreative Tasche.... und ein "Quest"



Wollte ich Euch ja noch zeigen - in der gerade erschienenen Patchwork Spezial - Spaß mit Patchwork.... eine sehr spannend gemachte Art Supply Tasche von Lila Tueller aus laminierten Stoffen. Mein Beitrag war natürlich nur, das ganze zu übersetzen und dabei radikal von 10 Seiten Originalbeschreibung runterzukürzen.


In der nächsten Patchworkspezial im Januar ist dann auch ein Entwurf von mir, plus eine Überraschung, über die ich noch nichts Näheres erzählen darf - aber ich freue mich schon ganz dolle.


Jedenfalls ... die Sache mit dem "Quest" - irgendwie fällt mir dazu kein passendes deutsches Wort ein... so was wie eine Gralsuche vielleicht, aber die Sparversion.


Gestern abend, zuviel gegessen (hervorragender Fish-Pie von meiner Freundin Helen - wer sagt, das Briten nicht kochen können?), ein Gläschen Rotwein, Halbkoma auf dem Sofa - und plötzlich war er da. Der Gedanke. Dass ich einen Quest brauche. Irgendwas, was ich noch nie getan habe. 


Der Jakobsweg fällt einem so spontan ein. Aber das ist ja irgendwie auch ein bisschen un-jüdisch. Und ich laufe ungerne so lange. Und mein Bein macht das ja auch nicht wirklich mit. Ich könnte natürlich nach Havixbeck laufen, das sind dann nur 7 Kilometer und das habe ich auch noch nie gemacht. Aber das wäre dann ja irgendwie eher die Aldi-Version von einem Quest.


Ich könnte meine Spinnen-Phobie angehen und mir eine Tarantel kaufen. Ihr einen Namen geben. Brundhilde vielleicht. Oder Iphigenie. Leider überkommt mich bei dem Gedanken schon ein Würgereiz und Schüttelfrost. Hmmmm


Helen hat einen Fallschirmabsprung vorgeschlagen. Das wäre natürlich schon fast so abwegig wie die Sache mit der Tarantel, insbesondere weil mir schon schwindelig wird, wenn ich zum Fenster putzen auf einem Stuhl stehe. Abgesehen davon - dürfen Herzpatienten nach einer Bypass-OP überhaupt Fallschirm springen? 


Irgendwie sind das alles so unkreative Ideen. Ich brauch was Besseres. Brainstorming? Anyone?

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Ich fühle mich...


... gerade mal wieder effizient - und das ist ja mit der Effizienz wie mit dem Rufen im Walde - wenn's denn keiner hört, hat man dann überhaupt gerufen? Oder - wenn man es denn niemandem erzählt, wie unglaublich effizient man war, hätte man dann genauso gut stinkfaul sein können? Darüber sollte man nachdenken! 
Jedenfalls - seit meinem letzten Post am Freitag - Tischsets und einen Brotkorb aus den roten Hometown Stoffen für eine Kundin genäht.





... festgestellt, dass sich bei uns allabendlich 5 Personen auf den Sofas um einen einzigen Kuschelquilt zanken, also beschlossen möglichst schnell (und egal wie) 4 weitere zu nähen (hier sind die ersten 2)


Mir eine Clutch aus Kaffe Fassett Stoffen genäht.


 Einen schönen großen Tischläufer aus meinen heißgeliebten Wrenly Stoffen gefertigt



....und dann (zu Tode) gequiltet - aber egal, ich mag das.

Und alles genau passend fertig gestellt, damit der Paketbote mir die neue Stoffserie von Kate Spain "Terrain" bringen konnte. Yumm!






Dazu gibt es dann auch ein freies e-book von Kate Spain mit einem (wie ich finde) sehr hübschen Quilt, denn ich dann glaube ich auch gleich mal ausprobieren muss. 



Aber erst müssen die Stoffe mal einzeln beschrieben, fotografiert, etikettiert und in den Shop gepackt werden (vom Charm Packs und Layer Cakes schneiden ganz zu schweigen) 


Kann sich eine von Euch daran erinnern, wann sie das letzte mal gesagt hat: Mir ist langweilig? 

Mittwoch, 30. November 2011

Restetag - und wech....


Jetzt bin ich dann doch noch zum Schränke aufräumen gekommen und neben mir stehen zwei dicke Tüten mit Stoffresten. Teilweise bereits zugeschnittene 2,5" oder 3" Quadrate, teilweise 2,5" Streifen, teilweise einfach nur Reststücke.


Wenn also jemand von Euch hier in der Nähe wohnt und gerne Stoff für einen Reste- oder Hexagon-Quilt haben will, kann sich je eine Tüte hier abholen. Gebt mir nur kurz Bescheid - wer zuerst kommt, malt zuerst.
Ich geben dann hier auch kurz Bescheid, wenn die Tüten vergeben sind. 


Okay, weg sind sie... Tina und Daisy - schickt mir doch einfach mal per e-mail Eure Anschrift, ich sag Euch dann wegen Portokosten Bescheid:
grete@stoffsalat.de

Freitag, 25. November 2011

Fast wie Urlaub


Es gäbe natürlich auch andere Dinge, die ich tun könnte. Schränke aufräumen zum Beispiel. Aber ich habe beschlossen, mal ein oder zwei Tage Miniurlaub von der Sorte:" Ich mache jetzt mal nur Dinge, auf die ich Lust habe" einzulegen. Dazu gehörte, mal ein bisschen was aus den laminierten Stoffen zu nähen (s.o. - einmal die Geldbörse nach Griseldas Schnittmuster und ein Kosmetiktäschchen)
Dann ein Sonnenbrillenetui mit diesen zwischen Futter und Aussenstoff eingenähten, ergo unsichtbaren Magneten (danke, liebe Karin, für den tollen Tip).



Und schließlich ein ganzer Haufen Schlüsselbänder. Ja, das ist schon ein bisschen pervers, dass man tatsächlich "Lust" dazu hat 25 Schlüsselbänder zu nähen. Aber manchmal ist so eine völlig hirnlose Beschäftigung mit ordentlichem quantitativem Output genau das was man braucht.

Gestern Abend, als ich die obige Geldbörse fertigstellen wollte, hätte ich auch lieber Schlüsselbänder nähen sollen. Ich bin ja prinzipiell nicht abergläubig (außer bei solchen Dingen wie: ich muss jedem meiner Kinder beim Verlassen des Hauses hinterherschreien "Fahr vorsichtig!!!!" Nicht, dass das etwas an ihrem Fahrstil ändern würde. Aber wenn ich das irgendwann nicht sage - dann....) - wieder mal abgeschweift - passiert auch immer öfter.


Jedenfalls - Aberglaube - eigentlich nicht so meins - habe keinerlei Probleme mit Salz verstreuen, Spiegel zerbrechen, schwarzen Katzen oder Hände begucken. Aber es gibt einen definitiven, vermutlich wissenschaftlich belegbaren, kausalen Zusammenhang zwischen den Worten "ich mach nur noch eben schnell..." - egal ob gedacht oder laut ausgesprochen - und auf dem Fuße folgendem Desaster. 


Gestern Abend - ich näh nur noch eben schnell die Geldbörse fertig. Wendeöffnung an der falschen Seite gelassen - erst gemerkt als ich auch von außen alles ordentlich abgesteppt hatte. Yay!!! 
Man sollte meinen, dass ich das irgendwann lerne - sobald mir die Worte "nur-noch-eben" durch den Kopf gehen, sollte sich gleich ein "FEIERABEND - SOFORT!" anschliessen.