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Mittwoch, 8. Juni 2011

Gutes, Schlechtes und Beklopptes




Fangen wir mal mit dem Guten an. Heute oder morgen kommt Lila Tuellers neue Stoffserie bei mir an. Erstmal die Patchworkstoffe, in ein paar Wochen folgen dann die laminierten Versionen dieser Serie. 
Ausserdem fange ich jetzt nach und nach mit der Übersetzung und dem Druck ihrer neuen Schnittmuster an - das erste Model sieht so aus:

Zum fressen, oder?  Jedenfalls - ich freue mich schon total, Platz in den Stoffregalen ist schon gemacht und meinetwegen kann der DPD Wagen kommen.


Außerdem fahre ich morgen für ganze 3 (drei!!!!) Tage zu einem ganz wundervolligen Jazz-Gesang-Workshop. Drei Tage nichts, aber auch gar nichts tun außer singen. Ach wie schön.


Jetzt zum Schlechten. Ich oute mich hier mal. Ich mag seit fast 30 Jahren Herbert Grönemeyer. Immer wenn ich in den Jahren in Israel eine Heimwehattacke hatte, kam Herbert in den CD Spieler. Gestern hatten wir Karten für sein Konzert in der Düsseldorfer Esprit Arena. Wir sind vor der Pause (wenn es denn eine gab) gegangen. Heiliger Strohsack - ich dachte meine Ohren fangen gleich an zu bluten. Keine Ahnung, ob die Akustik in diesem Stadion einfach Mist ist (bei einem Genesis Konzert vor einiger Zeit am gleichen Ort, war das genauso) - Herbert und Band haben wirklich keine Schuld - aber das war einfach eine einzige Lärmsuppe samt Echo. Kein Wort verstanden, keinen einzelnen Ton aus diesem Matsch herausfiltern können. Wenn ich sowas will, gehe ich zu einem Heavy Metal Konzert.


Und schließlich - Beklopptes.... Ich schwöre Euch, in und um meinen Garten herum hat das Viehzeug ganz gehörig einen an der Waffel. Ich hatte ja schon mal von unserem größenwahnsinnigen Mäusebussard erzählt, der immer hier gegenüber auf einem Ast sitzt und mich stundenlang beobachtet, als versuchte er eine Taktik zu erarbeiten, wie man mich denn in handliche Bröckchen zerlegen könnte.


Außerdem habe ich hier im Garten eine durchgeknallte Amsel. Immer wenn die Sonne scheint, setzt sie sich auf einen bestimmten Fleck auf meinem Rasen, breitet die Flügel aus, sperrt den Schnabel auf .... und sonnt sich. Beim ersten mal dachte ich: die ist krank, verletzt, was auch immer. Aber sobald man auf sie zugeht, weg ist sie. 10 Minuten später: schwupps, wieder da. In einem früheren Leben war die garantiert Besitzerin einer Sonnenbank. (Vielleicht sollte ich ihr unauffällig einen Artikel über Hautkrebs und seine Ursachen in der Nähe platzieren?)


Und dann die unanständigen Meisen. In meinem kleinen blau-weißen Vogelhäuschen wohnt ein Meisenpäarchen. Sie bleibt zuhause, er holt Futter. Und immer mal wieder, bringt er den einen oder anderen Kumpel mit. Spatzen, Finken, was auch immer. Dann sind sie zu dritt in dem Häuschen und kommen ewig lange nicht wieder raus. Was soll denn das bedeuten? Werden so neue Vogelspezies geschaffen? Gibt es bei denen auch Swingerparties? Will ich das überhaupt wissen?
Vielleicht hat ja eine von Euch eine Erklärung. 

Kommentare:

  1. Oh, danke! Hab ich gerade gelacht!!! Deine Tiere sind wirklich einzigartig!!! Am Besten gefällt mir die Solar-Amsel ;-) Liebe Grüße Doris

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  2. Gerade hab ich meinem Freund deine lustigen Tiergeschichten vorgelesen... und auch wenn er sich die Swingerparties nicht erklären kann, hatte er eine Erklärung für die Amsel. Vögel können nämlich nicht schwitzen, wollen sich aber trotzdem sonnen und sperren deswegen den Schnabel auf, um durch Hecheln abzukühlen. :-)
    Liebe Grüße, Annika

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  3. Hah! Super! Wieder was neues gelernt. Dankeschön!

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